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Der VWOD trat für eine gerechte Anerkennung der Osteopathie im Gesundheitssystem ein.

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Rückblick: Über ein Jahrzehnt wissenschaftliche Osteopathie

Über mehr als zehn Jahre hinweg vereinte der Verband wissenschaftlicher Osteopathen Deutschlands (VWOD) Osteopathinnen und Osteopathen, die ihre fachliche Qualifikation aus einem wissenschaftlich fundierten, mehrjährigen Studium an der International Academy of Osteopathy (IAO) oder aus vergleichbaren akademischen Ausbildungsgängen bezogen.

Im Mittelpunkt der Verbandsarbeit standen die Qualitätssicherung der osteopathischen Ausbildung, die Förderung einer evidenzbasierten Osteopathie und die Weiterentwicklung des Berufes hin zu einem eigenständigen Berufsbild im deutschen Gesundheitssystem. Zuletzt zählte der 2013 gegründete Verein 638 Mitglieder.

Zum 31.12.2024 wurde der VWOD durch Beschluss seiner Mitglieder aufgelöst. Diese Seite bleibt als Rückblick auf die Arbeit des Verbandes bestehen.

Was ist Osteopathie?

Seit 150 Jahren zeigt die Osteopathie, die sanfte Medizin, wie verschiedenste Leiden auf schonende und natürliche Art geheilt werden können: Indem der erkrankte Körper seine Funktionalität selbst wieder herstellt, angeregt allein durch manuelle Intervention. Osteopathen benutzen keine invasiven Techniken oder Arzneien, sondern nur ihre geschulten Hände.

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Wissenschaftliche Osteopathie

Osteopath ist nicht gleich Osteopath, denn in Deutschland ist Osteopathie kein gesetzlich geregelter Beruf mit standardisiertem Werdegang. Wissenschaftliche Osteopathen haben eine anspruchsvolle mehrjährige Ausbildung absolviert, um die vielen Bereiche der Osteopathie wirksam anwenden zu können.

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Osteopathie in Deutschland

Der Siegeszug der Osteopathie in Deutschland begann Ende der 1980er Jahre mit dem Start osteopathischer Ausbildungen durch Osteopathieschulen aus Belgien und Frankreich. In beiden Ländern ist die Osteopathie gesetzlich anerkannt und ergänzt die herkömmliche Schulmedizin. In Deutschland fällt Osteopathie unter die Heilkunde.

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Osteopathie Kostenerstattung durch Krankenkassen

Eine Osteopathiebehandlung kostet üblicherweise zwischen 60 und 120 Euro und dauert 45 – 60 Minuten. Eine Sitzung beinhaltet Anamnese, Untersuchung und Behandlung mittels osteopathischer Techniken. Die Kosten werden – abhängig vom Tarif – von den meisten privaten Krankenversicherungen und seit 2012 auch von rund 100 gesetzlichen Krankenkassen anteilig übernommen.

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