Logo Verband Wissenschaftlicher Osteopathen VWOD

Die Haltung wissenschaftlicher Osteopathen: Seriös, verantwortungsvoll und mit offenem Visier.

Der Verband für hochqualifizierte Osteopathen

Der Verband wissenschaftlicher Osteopathen Deutschlands e. V. (VWOD) wurde 2013 in Berlin gegründet und war bis zu seiner Auflösung Ende 2024 von den gesetzlichen Kassen als osteopathischer Berufsverband anerkannt. Er verstand sich als Interessenvertretung aller akademisch und wissenschaftlich fundiert ausgebildeten Osteopath:innen in Deutschland.

  • Der VWOD setzte sich für die Anerkennung der Osteopathie im deutschen Gesundheitssystem und die Erstattung osteopathischer Leistungen ein.
  • Er vertrat die Interessen von Physiotherapeut:innen, Heilpraktiker:innen und Ärzt:innen mit wissenschaftlich fundierter Osteopathieausbildung.
  • Er trat für eine Vereinheitlichung der Osteopathieausbildung auf höchstem Niveau ein.
  • Dabei förderte er die Akademisierung der Osteopathie in Deutschland.

Überzeugungen, die den VWOD ausmachten

Als Berufsverband der Absolvent:innen und Studierenden der International Academy of Osteopathy (IAO) gegründet, verstand sich der VWOD als Heimat für alle hochqualifizierten Osteopath:innen, die sich der Akademisierung des Berufes verschrieben hatten.

  • Der VWOD vertrat eine Osteopathie, die sich am wissenschaftlich Nachweisbaren orientierte. Die Überzeugung: Nur mit Seriosität lässt sich die Anerkennung als Beruf in Deutschland erreichen. Eine esoterisch ausgerichtete Osteopathie lehnte der Verband entschieden ab.
  • Die Anerkennung der Osteopathie als eigenständiger Beruf galt dem VWOD nicht nur als Grundlage für Rechtssicherheit der Therapeut:innen, sondern vor allem als Beitrag zur Patientensicherheit durch eine rechtliche Regelung von Ausbildung und Ausübung.
  • Im Unterschied zu anderen osteopathischen Vereinigungen verstand sich der VWOD ausdrücklich als Berufsverband von Osteopath:innen für Osteopath:innen – ohne Einflussnahme fachfremder Interessengruppen und ausschließlich den Belangen seiner Mitglieder verpflichtet.
Osteopath während der Behandlung

Was der VWOD tat

Als osteopathischer Berufsverband bot der VWOD seinen Mitgliedern

  • eine Interessenvertretung auf Bundes- und Landesebene,
  • eine eigene Therapeutenliste wissenschaftlicher Osteopath:innen,
  • eine Berufshaftpflichtversicherung für Mitglieder,
  • regelmäßige Mitgliederinformationen sowie
  • eine quartalsweise erscheinende osteopathische Fachzeitschrift.

Darüber hinaus engagierte sich der Verband

  • in der Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen gemeinsam mit der IAO,
  • in der Unterstützung von Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung der Osteopathie als Wissenschaft und
  • in der Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen über Osteopathie.

Ziel Berufsanerkennung

In Deutschland wird Osteopathie bislang von Ärzt:innen und Heilpraktiker:innen ausgeübt; ein eigenständiges Berufsbild fehlt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Osteopathie bereits 2010 als eigenständige medizinische Disziplin anerkannt, mittlerweile wird sie auf allen Kontinenten ausgeübt.

Seit 2015 liegen mit der Europäischen Norm EN16686 Richtlinien für die osteopathische Gesundheitsversorgung vor. Zahlreiche europäische Länder haben inzwischen eine gesetzliche Regelung für die Osteopathie geschaffen; in Deutschland kam eine solche Regelung bis heute nicht zustande.

Der VWOD setzte sich deshalb für Rechtssicherheit für Patient:innen und Osteopath:innen sowie für die Akademisierung der Osteopathieausbildung ein – in der Überzeugung, dass nur eine hohe Ausbildungsqualität die erforderliche Akzeptanz im Gesundheitssystem schafft.

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